Chan Meditation

Chan-Meditation ist eine sitzende Übung in Stille. Der Großmeister berichtet über die Bedeutung der Chan-Meditation, gibt Anweisungen zur inneren und äußeren Haltung und begleitet eine gemeinsame Meditation.

Energiemassage

Durch Energiemassage werden wichtige Akupunktur Punkte des Körpers stimuliert. Sie kann dazu beitragen, Qi Blockaden und Stauung abzubauen und den Energiefluss des Körpers zu stärken. Energiemassage kann sowohl als Ergänzung für Qi Gong oder als selbständige Übung durchgeführt werden. Es sind praktische Methoden, womit man sich gegen bestimmte Beschwerden gut helfen kann.

Kung Fu

Shaolin Kung Fu ist die bekannteste Kampfkunst Chinas. Für Erwachsene und Jugendliche ist Shaolin Kung Fu eine gute Technik für bessere Körperbeherrschung und Flexibilität. Diese unterschiedlichen Kampf-, Tierimitations- und Waffenformen enthalten Verteidigungstechniken.

Selbstverteidigung

Der Großmeister lehrt grundlegende Verhaltensmuster und Techniken, die zu einer erfolgreichen Selbstverteidigung notwendig sind, wie Handtechniken, Befreiung von Festhaltegriffen, Befreiung aus einer Situation, in die man nicht geraten möchte.


 

QI GONG

Yi Jin Jing

Aus der Vielzahl von Qi-Gong-Übungen, die in China praktiziert werden, werden im Shaolin Tempel unter anderen das Yi-Jin-Jing Qi-Gong gelehrt. Es handelt sich hierbei um Qi-Gong-Übungen, die eine 1500-jährige Tradition haben und von dem legendären indischen Mönch Bodidharma (28. Nachfolger von Buddha Shakyamuni und Begründer des Chan-Buddhismus) entwickelt wurden. Das Yi-Jin-Jing-Qi-Gong setzt sich aus 12 Übungen zusammen, die fließend in einander übergehen. Die Bewegungen werden dabei mit einer darauf abgestimmten Atmung koordiniert. Das Yi-Jin-Jing-Qi-Gong bewirkt bei regelmäßigem Training, dass die Gelenkabstände größer werden. Dabei wird der Qi-Fluss in den Meridianen verstärkt oder im Falle von Energieblockaden, die die Ursachen von vielen Krankheiten sein können, durch Auflösung der Blockaden erst ermöglicht. Die Übungen von Yi-Jin-Jing-Qi-Gong haben eine positive Wirkung auf die gesamte Muskulatur: Muskel, Sehnen und Bänder werden geschmeidig gemacht und gestärkt. Die auf die Übungen abgestimmte Atmung führt zu einer besseren Sauerstoffversorgung und erhöht die Blutqualität.

Baduanjin – Acht Brokate

Die 8 Brokate – chinesisch: Baduanjin – gehören zu den berühmten und ältesten Qigongformen Chinas. Die im Namen verwendete Zahl „8″ (wörtlich 8 = ba und Stück = duan) verweist darauf, dass diese Methode aus 8 einzelnen Übungsabschnitten besteht. „Brokat“ (jin), die Bezeichnung eines wertvollen, gemusterten Seidenstoffes, der in China sehr geschätzt wurde, bringt die Freude an diesen Übungen, die Wertschätzung und Achtung ihnen gegenüber zum Ausdruck. Die Herstellung von Brokat war immer mit großem Aufwand und immenser Mühe verbunden. Brokat als erlesene Kostbarkeit diente als Kleiderstoff und Wandschmuck, er sollte als Augenweide erfreuen. Der Begriff jin ist mit der Vorstellung von Eleganz, Feinheit und Genuss verbunden. Dies gilt es auch beim Praktizieren der 8 Brokatübungen zu berücksichtigen. Sowohl beim Übenden wie auch beim Betrachter stellt sich die Empfindung von etwas Kostbarem, von großer Schönheit ein. Diese alte traditionelle Form der 8 Brokate beschränkt sich auf das wesentliche Thema. Durch stetiges Üben ergibt sich eine immer bessere Koordination von Bewegung und Atmung. Die Bewegung vertieft die Atmung und die Atmung wiederum verleiht der Bewegung einen inneren Rhythmus. Die 8 Brokate haben eine regulierende und gleichzeitig aufbauende Wirkung auf den ganzen Körper. Durch die sanfte Art der Bewegung helfen sie, sich in einen inneren Ruhezustand zu versetzen und machen gleichzeitig frisch und wach. Mit Kraft und Anmut – edel wie Brokat

Shaolin Yangsheng Zhuang Gong (Baumübungen)

Qi Gong bedeutet so viel wie „arbeiten an der Lebensenergie (Qi)“ und lehrt heilgymnastische und meditative Übungen.

Die acht Sequenzen der Baumübungen sind langsame, harmonische und fließende Bewegungsabläufe.

Sie sind angenehm und einfach in der Ausführung und bergen eine sanfte und heilvolle Wirkung auf den Menschen.

Xi Sui Jing  – Knochenmarkreinigung

Das auf das Yi-Jin-Jing-Qi-Gong aufbauende Xi-Sui-Jing-Qi-Gong wurde entwickelt zum Zwecke einer weiteren Intensivierung der Selbstheilungskräfte, die dazu führen können, dass die Knochen stärker werden, das Knochenmark gereinigt und die Blutqualität weiter verbessert wird.

Durch die korrekte Ausführung von Xi Sui Jing QiGong soll das Ursprungs-Qi gestärkt werden, das Qi soll in die Knochen und tief ins Innere des Körpers geleitet werden, um dort seine heilende Wirkung entfalten zu können. Auf diese Weise sollen das Blut und das Knochenmark gereinigt, gestärkt und aufgebaut werden.

Eine konzentrierte, stille und meditative Haltung der Praktizierenden führt zu den gewünschten Ergebnissen. Xi-Sui-Jing-Qi-Gong wurde bis seit kurzer Zeit ausschließlich im Shaolin Kloster an Mönche weitergegeben.

Gu Shen Gong – Nierenqigong

Shaolin Gu Shen Gong ist eine gute Qi Gong Form zur Stärkung. Sie ist schon über 1500 Jahre alt.

Hauptwirkung:

Durch das Üben werden die Nieren gestärkt und die Taille gefestigt.

Starke Nieren und eine feste Taille wiederum kräftigen den Blutkreislauf, die Knochen und fördern flexible Meridiane.

Dadurch wird das Altern verlangsamt und der Körper in eine Yin- und Yang- Balance gebracht. Außerdem werden das Hormonsystem, das Verdauungssystem und die Harnwege angeregt und gestärkt. Durch häufiges Üben werden der Körper und die Gesundheit gekräftigt.

Die Shaolin Gu Shen Gong Form hat 12 Bewegungen.


 

TAIJI

Taiji Yang Stil

Taijiquan ist eine alte chinesische meditative Bewegungstechnik, eine medizinische Heilbehandlung, die ihren Ursprung aus der daoistischen Philosophie bezieht. Geschmeidig und sanft vom äußeren Erscheinungsbild, aber innerlich kräftig und wirkungsvoll um die imaginären Gegner (= Krankheiten und Schwächen) zu erkennen und zu bekämpfen. Taijiquan wird auch als Schattenboxen bezeichnet, wobei der Schatten symbolisch für innere Feinde (Krankheit und Schwächen) steht. Taijiquan wird derzeit immer mehr auch von Ärzten und Therapeuten zur Nachbehandlung oder Vorbeugung von Krankheiten empfohlen. Taijiquan ist auch eine sehr gute Methode zur Selbstverteidigung. Im Taijiquan steuern die Gedanken den Körper. Sind Körper und Geist im Einklang, ist man stark und kann alle Aufgaben leicht bewältigen. Der Yang Stil wurde vom Meister Yang Luchan (chin. 楊露禪 / 杨露禅, 1799–1872) entwickelt. Taijiquan ist gleichermaßen: · eine Gesundheitsübung · Meditation in Bewegung · eine Kampfkunst. Man verzichtet auf rohe Kraft und bewegt sich weich und entspannt. Aus der Langsamkeit wächst die innere Ausgeglichenheit, Geduld wird geübt, Disziplin und Stärke werden angestrebt. Konzentration und Gleichgewicht geschult.

Taiji Chen Stil

Der Chen-Stil des Taijiquan wurde im 17. Jahrhundert von der Familie CHEN entwickelt und ist einer der ältesten Stile des TAIJIQUAN (Chinesisches Schattenboxen). Charakteristisch für den Chen-Stil ist das Wechselspiel von langsamen, weichen, fließenden Bewegungen und schnellen, explosiven Techniken, sowie die ausgeprägten Spiralbewegungen. Der Chenstil enthält im Vergleich zu einigen anderen Stilen auch noch viele Tritte und Sprünge. Das regelmäßige Training soll zu einer umfassenden Ausbildung von Geist und Körper führen. Neben einer wohltuenden Wirkung auf die Gesundheit ist der Chen-Stil eine hochentwickelte Kampfkunst. Die traditionellen Formen beinhalten eine Vielzahl verborgener Selbstverteidigungstechniken, die erst durch die Anleitung eines erfahrenen Lehrers ersichtlich werden.

Taiji mit Fächer 

Das Üben mit dem Fächer gehört zu den schönsten Übungsmethoden im Taiji. Die weitausgreifenden, anmutigen Bewegungen faszinieren sowohl den Betrachter als auch den Übenden selbst. Mit dem Fächer erscheint Taiji wie ein Tanz, ein friedlicher Kampftanz voll wohltuender Abkühlung. Wer die Tai Chi Fächer Form richtig beherrscht, bei dem scheint der Fächer eigenständig durch den Raum zu schweben. Ästhetische Bewegungen wechseln sich in der Tai Chi Fächer-Form ab mit dynamischen Elementen.

Taiji mit Schwert

Vor dem Beherrschen des Tai Chi Schwertes kommt die Beherrschung der Hand-Form im Taijiquan. In der Schwertform sind die gleichen fließenden Bewegungen enthalten. Die Tai Ji Schwertform ist die bekannteste Waffenform im Taijiquan. Das Tai Chi Schwert ist dem Element Wasser zugeordnet. Der Übende überprüft in der Tai Chi Schwert-Form seine Qi-Beherrschung und lernt die Übertragung des Qi auf einen Gegenstand. Im alten China musste ein Student der Akupunktur erst den Umgang mit dem Schwert beherrschen, bevor er mit Nadeln umgehen durfte.

Rou Quan

Rou Quan oder Shaolin Tai Chi ist die Kunst der Entspannung. Eine spiralförmige Bewegungsart der Kampfkunst, die auf traditioneller, chinesischer Philosophie beruht. Die Übungen des Rou Quan kräftigen die Rückenmuskulatur und entlasten die Wirbelsäule. Es wird eine tiefe Bauchatmung gelehrt, die sich positiv auf den Kreislauf und das Nervensystem auswirkt. Beim Rou Quan steht der gesundheitliche Aspekt an erster Stelle. Diese Kampfkunst mit weichen, fließenden Bewegungen eignet sich für jeden, der Stress im Alltag abbauen möchte, aber auch für ältere und schwache Menschen.

Mian Quan – Baumwollfaust

Shaolin Mian Quan ist wie das Shaolin Rou Quan die Kunst der Entspannung. Eine spiralförmige Bewegungsart der Kampfkunst, die auf traditioneller, chinesischer Philosophie beruht.

Die Übungen des Mian Quan kräftigen die Rückenmuskulatur und entlasten die Wirbelsäule. Es wird eine tiefe Bauchatmung gelehrt, die sich positiv auf den Kreislauf und das Nervensystem auswirkt. Beim Mian Quan steht der gesundheitliche Aspekt an erster Stelle.

Die Theorie für diesen Stil ist, dass die Verteidigung zum Angriff wird, die Weichheit zur Härte wird und die Angriffe des Übenden immer nach denen des Gegners erfolgen.

Sanfte Angriffe gewinnen die Oberhand für einen Übenden und stellen den Gegner auf eine härtere, dominantere Reihe von Bewegungen ein.

Der Stil ist einfach zu verwenden, da er keine fortgeschrittenen Bewegungen erfordert. Mian Quan erfordert eine ausgeglichene Körperhaltung, bei der der Großteil des Körpers entspannt ist und eine kurze Angriffsspanne aufweist.

Diese Kampfkunst mit weichen, fließenden Bewegungen eignet sich für jeden.